Evangelisch-Lutherische Schlosskapelle

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Die barocke Schlosskapelle bildet den architektonischen und künstlerischen Höhepunkt der gesamten Anlage. Der repräsentative Kirchenbau ersetzte nach dem Willen der Besitzerfamilie von Bünau einen kleinen gotischen Vorgängerbau.

 

Lange Zeit galt Johann George Bähr, der Erbauer der Frauenkirche in Dresden, als Schöpfer des Weesensteiner Schlosskapellenbaus. Doch vermutlich war es sein Schüler und Nachfolger, der Baumeister Johann George Schmidt (1707-1774), der für den durchdachten Entwurf verantwortlich zeichnete. Die Kapelle erhielt am 23. Juni 1741 ihre feierliche Weihe. 

 

Ursprünglich beherbergte die Kapelle eine kleine Schlossgemeinde und stand auch protestantischen Gästen des Hauses offen. Im Jahr 1870 übergab König Johann von Sachsen die Kapelle an die Bürger des Ortes. Er selbst ließ sich im ehemaligen Waschhaus eine kleine katholische Kapelle einrichten. Heute gehört die Schlosskapelle zum Pfarrbezirk Burkhardswalde. Es finden regelmäßig Andachten und Konzerte statt.

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